Trojaner und anderes Ungeziefer …

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Oh Mann, welches kranke Hirn hat eigentlich damit angefangen, Computerviren in die Welt zu setzen? Letztens hatte ich einen Computer in den Händen, auf dem 9 zum Teil hochkritische Viren rumspukten, dazu 3 Dialer und noch ein paar Spione.

Wie merkt man eigentlich, dass man Viren hat?

Wenn man Glück hat, macht es sich nicht weiter bemerkbar … 😉

Meistens fällt als erstes eine Häufung rätselhafter Fehlermeldungen auf. Programme, von denen man noch nie etwas gehört hat, produzieren Schutzverletzungen und werden geschlossen (typisch: svchost.exe stürzt während des Surfens im Internet ab). Dialer bemerkt man schlimmstenfalls erst, wenn man die Telefonrechnung erhält und einem klar wird, dass das nächste Gehalt zur Begleichung derselben drauf geht.

Was tut man, wenn der Rechner muckt?

Fehlermeldung nicht wegklicken, sondern aufschreiben. Google aufsuchen und die Fehlermeldung ins Suchfeld eintragen. Meist findet sich schon auf der ersten Seite der Suchergebnisse der entscheidende Link.

Ganz oft landet man auf der Seite www.trojaner-info.de, und das nicht ohne Grund, denn diese Seite ist wirklich exzellent. Sollte sich zu einer Fehlermeldung der Verdacht eines Virus oder Trojaner erhärten, kann auf dieser Seite meistens weitergeholfen werden.

Eine weitere hilfreiche Seite ist die der TU Berlin. Hier finden sich aktuelle Virenwarnungen, aber auch Informationen zu „Hoaxes“, gefälschten Warnungen oder Kettenbriefen.

Beide Seiten bieten in der Regel Links an, um die Probleme zu lösen, d.h. spezifische Virenkiller oder Beschreibungen, wie man so manchen Virus von Hand aus der Registrierungsdatei von Windows löschen kann.

Ein weiterer hilfreicher Link: das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet eine leicht Verständliche Einführung und eine
Downloadsektion
zum Thema „Infiziert – was nun?“ an.

Mein Tipp …

Ab und an erwischt es mich schon, ich muss mir immer mal wieder einen Trojaner von der Platte schrubben, aber vor dem meisten bin ich ganz gut geschützt. Dabei helfen mir folgende Maßnahmen:

  1. Ein sicheres Emailprogramm!
    Outlook Express und Outlook sind ein großes Sicherheitsrisiko. Ich liebe meine Flattermaus“TheBat“, die es neuerdings in einer älteren Version als Freeware
    gibt (hab ich zumindest auf der aktuellen CD-ROM von Internet Preofessional 11/04 gefunden. Vielleicht steht dazu was auf der Bat-Homepage?). Ansonsten liebe ich Foxmail, einen chinesischen Mailer, der aber auch auf deutsch existiert und geniale Freeware ist: http://www.jakewalk.de/foxmail.html.
  2. Eine Firewall
    Die Freaks und Techniker werden jetzt wieder rot anlaufen, denn ich empfehle etwas, was die gar nicht mögen und für völlig blöde halten: Eine Software-Firewall, auch „Personal Firewall“ genannt.
    Echte Cracks basteln aus einem alten Rechner eine Hardware-Firewall. Ich persönlich habe weder einen alten Rechner, noch Platz, noch das Know-How dazu,
    daraus eine Firewall zu machen. Und deshalb plädiere ich für Software-Firewalls, denn die sind auf jeden Fall besser als gar nichts!
    Ach so, eine Firewall ist etwas, das den Rechner vor Zugriffen von außen schützt, bzw. Kontaktaufnahmen vom Rechner nach außen unterbindet. Manche Viren schleichen sich zum Beispiel beim Surfen über einen Port rein (sie kommen übers Modem aus dem Internet und finden auf dem Rechner eine Stelle mit ganz vielen virtuellen „Türen“, durch die sie eintreten können, sozusagen). Firewalls überwachen die Ports und halten sie dicht, wenn man ihnen sagt, dass sie das tun sollen.
    Die meiner Meinung nach am einfachsten zu bedienende Variante ist Zonealarm,
    dass man auch in einer deutschen Version bei www.zonelabs.com herunterladen kann.
  3. Ein aktueller Virenscanner
    Ohne Anti-Viren-Programm auf dem Rechner sollte man gar nicht ins Internet gehen! Das Angebot istgroß und geht von kostenlosen Programmen bis hin zu recht teurenLösungen. Ich empfehle gerne ein kostenloses Programm, AntiVir Personal Edition von H+BEDV. Das Programm läuft sehr störungsarmim Hintergrund und ist eigentlich recht zuverlässig. Man muss allerdings regelmäßig nach Updates im Internet schauen, was dasProgramm aber selbst erledigen kann. Dann muss man, wenn man wie ichnoch mit einem analogen 56K-Modem im Internet unterwegs ist, alle 14 Tage 20 bis 30 Minuten Downloadzeit investieren und ist wieder auf
    dem neuesten Stand. Ich find es genial …

Hat man sich die Mühe gemacht, diese drei grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, kann man schon viel beruhigter im Internet umhersausen!

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