CloudBook

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Es gibt – demnächst – auch Alternativen zum eeePC. Das Cloudbook zum Beispiel. Das wiederum ist interessant, wenn es in einiger Zeit auf den europäischen Markt kommen sollte, zumindest für alle, die Ressentiments gegenüber einem Rechner mit nur 4GB Speicherkapazität haben … das Cloudbook hat immerhin eine „echte“ 30 GB-Festplatte.
Allerdings, so gesehen, halte ich dann doch das Konzept des eeePC für besser. Der Flash-Speicher ist ja sehr viel unanfälliger und geeigneter für ein System, das man dauernd mit sich rumschleppen soll. Das mit dem Cloudbook gelieferte Betriebssystem gOS soll irgendwie eine Art „GoogleUbuntu“ sein. Beim war mir übrigens das eeeXubuntu lieber
als das eeePCLinuxOS. Nunja, allerdings liefen ja beide nur im virtuellen PC als eingebundenes iso als LiveCD-System. Geschmeidiger, schöner, subjektiv intuitiver war dabei aber eeeXubuntu. So wie ich ja insgesamt Ubuntu sehr mag. Allerdings ist PCLinuxOS ja nun auch ein sehr
nettes OS, so kinderleicht und schnell zu installieren. Zumindest virtuell.

Die gOS-LiveCD in der Virtual Box startet recht langsam, aber dann ist sie gleich da. Der Desktop ist „everex“-Grün und woher kommt das mit den zoomenden Bedienelementen? MacOSX? Es ist jedenfalls ein schicker Google Desktop auf dem Desktop des Systems mit Gnome-Oberfläche (als Desktop benutzt gOS den Enlightenment Window Manager, der weniger Speicher als Gnome oder KDE verbraucht).
Das ganze System enthält sehr wenig Schnickschnack, ist sehr aufgeräumt und voll auf die Google-Integration abgestellt. Damit ist eine klar andere Zielrichtung andegeben als bei den eeePC-Betriebssystemen: Werden dort gerne die Miltimedia-Features „gepimpt“, setzt man hier wohl auf das virtuelle Büro mit Google. Es scheint von vorneherein eher die mobile Arbeit als der Spaßfaktor im Vordergrund zu stehen. Dabei ist Synaptics aber schnell greifbar und das System auf jeden Fall sofort individuell anpassbar.

Mit dieser frischen Erfahrung im Kopf fahre ich gerade noch einmal die beiden eeePC-Betriebsysteme hoch (wohlgemerkt beide nicht das Standardsystem für fabrikneue eeePCs, während gOS serienmäßig auf den Cloudbooks installiert ist). Zuerst eeePCLinuxOS. Das liegt übrigens genau wie gOS momentan in einer Beta-Version vor. Und es startet in der
zugegebenermaßen nicht idealen virtuellen Hardwareumgebung sehr langsam – nun, oder gar nicht. Da es gerade nicht will, probiere ich es schnell noch einmal mit dem eeeXubuntu. Das startet und sieht auch recht gut aus. Äh, ja, wo lässt es sich denn ausschalten? *ggg* Okay, sowas wie das gOS würde ich persönlich mir also wünschen, wenn ich eines dieser
knuffeligen Subnotebooks hätte. Muss ich mir nochmal anschauen: Was ist da alles drauf, wo kommt das alles her?

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