gOS installieren

| Keine Kommentare

gOS zu installieren (auf eine virtuelle Maschine mit VirtualBox) war dann doch nicht so leicht. Obwohl: leicht war es schon. Aber die von einem Mirror runtergeladene iso-Datei hatte wohl eine Macke. Ich empfehle, das Paket per Torrent runterzuladen, das dauert zwar ewig, ist dafür aber funktionstüchtig.

Der Einfachheit halber habe ich also eine neue Festplatte verwendet (dynamisch wachsend) und gOS alles erledigen lassen, eventuelle Partitionierung, Formatierung, die komplette Konfiguration. 30 Minuten hat das gedauert, während weiterhin das Live-System von der CD (bzw. vom eingebundenen iso) lief. Jetzt habe ich ein nagelneues gOS, das gleich nach 43 Aktualisierungen schreit. Die Festplatte ist momentan 2,3 GB groß. Da werde ich doch die Aktualisierungen mal laufen lassen … die gewährten 512 MB RAM werden momentan übrigens noch nicht ausgeschöpft, aber es läuft ja auch noch nichts. Mal schauen was passiert, wenn ich mit dem System was arbeite. … Die Aktualisierungen werden nach Eingabe des Account-Passwortes gestartet – das erinnert mich jetzt ein bisschen an Vista, das will auch immer jeden Schritt bestätigt haben. Aber gut, das ist ein altes Sicherheitsprinzip von Linux. Das DSL flutscht unter Linux übrigens extrem gut. Der Host-Rechner, meine alte Windows2000-Gurke, müsste auch mal dringend „renoviert“ werden … da habe ich das Gefühl, läuft es gar nicht so glatt.

Jetzt, mit dem Ausführen der Aktualisierung, schnappt sich die gOS-Maschine doch an Arbeitsspeicher, was sie kriegen kann. Trotzdem komme ich noch ganz gut zurecht. Nun gut, Ubuntu, das dem System zugrunde liegt, ist nicht gerade ein Leichtgewicht unter den
Linuxistributionen.

Okay, erster Test nach Installation: Optisch schön und trendy mit OpenOffice und den nötigsten Programmen und dem direkten Draht zu Google und seinen Services ist das also nach Installation ein schlankes OS. web2.0 ist hier das große Thema. Wenn das auch auf dem eeePC läuft, wäre
es sicher auch noch eine schicke Alternative zu den dortigen Betriebssystemen. Nach Aktualisierung und einem bisschen Rumgespiele mit ein paar zusätzlichen Paketen ist das Ganze immer noch nur 2,5 GB groß.

512 MB RAM sind noch nicht wirklich die Grundlage für grenzenlosen Spaß, das darf sicher gerne mehr sein. Interessant fände ich es zu wissen, wie – im Hinblick auf die Verwendung mit dem Laptop – die Energieverwaltung organisiert ist. So weit ich das weiß, war das ja bisher immer einer der Punkte, der die Hersteller davon abgehalten hat, Linux auf Laptops zu packen. Außerdem hatten sie sicher Schiss davor, ihre Rechner nicht an den Mann/die Frau bringen zu können.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.