Archiv für August 2008

Linpus Lite ausbaufähig?

Nachdem ich erste Erfahrungen mit dem AAO (Acer Aspire One) gemacht habe und bei dieser Gelegenheit das dort verbaute Linpus etwas genauer unter die Lupe nehmen konnte, schaue ich mir noch einmal das Linpus Lite in der Virtuellen Maschine an. Wie schon oft geschrieben, in Linux bin ich nun gar nicht sattelfest und jeder Befehl macht mir Mühe und muss recherchiert werden.

Aber ich sehe schon, es gibt einige Unterschiede. Im AAO wird der Paketmanager Pirut verwendet, ursprünglich eine Fedora-Komponente (Linpus entstand ja aus Fedora). Das original Linpus Lite verwendet Synaptic, und das mit stark eingeschränkter Funktionalität. Was im LinpusLite bequem unter Settings zu erreichen ist (das Terminal zum Beispiel), findet sich dafür in der AAO-Variante nur über Umwege.

Im AAO ist es mir gelungen, diverse Programme zu installieren und zum Teil auch schon in die Benutzeroberfläche einzubinden. So habe ich beispielsweise den veralteten Firefox 2 durch die neueste Version ersetzt. Das scheint mir auch deswegen sinnvoll, weil Firefox 3 Webseiten besser skaliert. Außerdem bietet er doch einige Funktionen, die ich nicht mehr missen möchte.

Aber das ist alles mühsam. Sehr mühsam. Während im Linpus noch eine KDE-Oberfläche installiert ist, auf die man nach Wunsch umschalten kann, hat man beim AAO erstmal darauf verzichtet.

Mein Eindruck ist, dass die Linpus-Variante optimiert ist für den AAO 110 mit seiner 8 GB SSD. Mit dem AAO 150 haben wir aber ein System mit 120 GB Festplatte, also richtig Platz.Zwar ist der AAO kein hochpreisiges Gerät, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Liebe zum Detail gewünscht und eine Anpassung an Bedürfnisse und Möglichkeiten. Schließlich will Acer ja seinen Happen abhaben vom neuen Markt, der vielleichtvorsichtigerweise nicht für auf Dauer einträglich eingeschätzt wird? Ist schon wahr: Niemand kann sagen, ob das nur ein momentaner Hype oder eine ganz neue Entwicklung ist. Ich jedenfalls köntne mir z.B. vorstellen, ein Gerät wie den AAO bei meiner Mutter abzustellen, um auch ihr den Zugang ins Internet zu ermöglichen. Fragt sich nur, ob die Displaygröße für Senioren okay ist, aber man könnte zur Not ja auch ein externes Display anschließen. Also, gerade die Silversurfer könnten doch eine Klientel für diese Geräte sein. Bleibt spannend.

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Kein icq-Chat mit dem Acer Aspire One?

Kein Scherz, sondern die traurige Wahrheit! Der AAO hat zwar einen IM installiert, aber der kann kein icq und auch kein yahoo. Geht’s noch? Ist es denn so exotisch, über icq zu kommunizieren? Wäre interessant, in dem Zusammenhang mal zu recherchieren, welches System weltweit am häufigsten benutzt wird. Ich schätze, msn, weil die Leute alle so faule Socken sind!

Aber man kann den AAO überlisten. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint: Man kann Software installieren und deinstallieren, sogar ein Paketmanager ist vorhanden.

Erstmal ruft man sich eine Konsole auf. Ich klicke dazu immer auf eines der Icons für das Verwalten von Dateien und dann ins Menü “File”. Wahrscheinlich geht das noch eleganter, aber ich bin nun mal eine absolute Linux-Anfängerin, wenn es um die Konsole geht. Jetzt tippe ich in der Konsole

su -

ein. Das Root-Passwort wird abgefragt. Hier wird Linux für mich etwas komisch … ich kenne das Passwort nicht, weil jemand vor mir an dem Rechner war und es gerade nicht parat hat. Also wähle ich eine andere Strategie: Ich setze einfach ein neues! Und das geht ohne die Nennung des alten Passworts. Das ist also so sicher wie eine Schüssel Milch im Katzenzwinger. So ganz verstehe ich dieses Sicherheitskonzept nun nicht, aber was soll’s.

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Nicht unspannend: Google Earth in Linux installieren

Mit dem Acer Aspire One (AAO) auf den Knien (oder dem Esstisch) habe ich erstmals einen echten Linux-Rechner in den Händen. Bisher waren meine Linuxen nur virtueller Art. Erst jetzt wird es richtig spannend und ich arbeite mich im Crashkurs durch die wunderbare Welt der Konsolen, vi-Befehle und und Handeingaben. Als gerade mein PC-DAU-Gatte fluchte, dass das Google Earth Update nicht funktioniert (mein Lieber, es langt nicht, die .exe runterzuladen, man muss sie auch starten!), kam mir die Idee, dass ich doch mal ausprobieren könnte, ob und wie Google Earth auf dem AAO läuft. Gesagt, gesucht. Es fand sich also eine Installationsdatei mit der Endung .bin, die auf dem Desktop, den ich leider nicht sehen kann (dazu ein anderes Mal) abgelegt wurde. Klicken darauf brachte nix. *kopfkratz* Also was tun? Ich hatte gestern, nach der ersten Inbetriebnahme des AAO und den ersten Enttäuschungen, herausgefunden, wie man an die Konsole kommt (man googelt sich so durch den Tag, manchmal). Also weiß ich jetzt, wie es geht und habe auch die Konsole aufgerufen, und zwar aus dem Ordner heraus, in dem die Installationsdatei liegt. Nennen wir sie der Einfachheit halber GoogleEarthLinux.bin. Ein bisschen weitergegoogelt, fand sich der Weg zur Installation.

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Gestern bekam ich ein Gerät ausgeliehen, das ich jetzt durchchecke und ordentlich verstrubbele … es ist ja Gott sei Dank eine Recovery-CD dabei ;-)

Linpus sucks!

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