Kurze Gedanken zu typo3 (aus einem twitter-Dialog entstanden)

| 4 Kommentare

Ja, ich verstehe, dass meine Kritik an einer veralteten typo3-Version seltsam aussehen mag.

„Das kann doch nicht wahr sein, dass man in typo3 im Handbuch nachlesen muss, wie man Seiten verlinkt … das kann wirklich nicht wahr sein!“ @digilotta

„*rofl* http://j.mp/bXqDuP #superduper #typo3“ @digilotta

„@digilotta Man achte auf das Datum 17.06.2009… ist ja brandaktuell #TYPO3 #wirklichsuper“ @derfladi

Aber:

  1. Ein System, das eine Version herausgibt, in der man im Firefox Links per WYSIWYG-Editor nicht fehlerfrei einfügen kann, finde ich kritikwürdig, zumal es sich immer als _das_ professionelle OpenSource CMS schlechthin darstellt.
  2. Liegt es möglicherweise am Dienstleister oder am vereinbarten Service, aber funktionelle oder Sicherheitsupdates macht man anscheinend nicht so gerne?!
    Kann natürlich sein, dass vielen der Service zu teuer ist, weil typo3-Dienstleister ordentlich die Hand aufhalten.
  3. Ist das denn wirklich der Entwickler heiliger Ernst: Alle Funktionen werden per typoscript eingebunden, selbst Links? So etwas fasse ich nicht …

Benutzerfreundlich geht anders. Es kommt der Verdacht auf, dass die Entwickler hier eine Nische produzieren, die ihnen höhere Einnahmen garantiert und nicht ein System, das für jedermann leicht bedienbar ist. „Schwierig“ ist aber nicht zwangsläufig „professionell“.

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4 Kommentare

  1. avatar

    Tatsächlich, wenn man in Typo3 einen Link – egal ob intern oder extern – setzen will geht das nur über diesen Link-Tag. Den Sinn dieser Sache verstehe ich jetzt nicht so ganz. Bedeutet das, dass Typo3 bei der Generierung der Seite erstmal diese Tags parsen muss, um gültiges HTML zu erzeugen? Ginge dann ja zu Lasten der Performance. Das kenne ich von anderen CMSen anders. Der CK-Editor, der z.B. in Drupal gerne verwendet wird, erzeugt direkt bei der Eingabe eines Links den korrekten HTML-Code. wird die Seite später ausgeliefert muss da nichts mehr umgewandelt werden.

  2. avatar

    Zum einen kann man Links im WYSIWYG-Editor ganz einfach setzen. Diese werden tatsächlich als Link-Tags geparst, was ungemein praktisch ist, weil interne Links in flexibel sprechende Links umgewandelt werden können. Die Performance leidet insofern nicht darunter, weil TYPO3, genau wie die meisten anderen CMS-Systeme, generierten Content cached.

    Max.

  3. avatar

    @Max Das geht mit anderen WYSIWYG-Editoren in anderen CMSystemen auch. Wenn es mal nicht geht, machen sie es dem Benutzer aber weniger schwer, weil er nicht mit typoscript verwirrt wird. Zugegeben, dort einen Link zu erkennen und zu bearbeiten ist nicht schwer (für jemanden ohne Furcht), das Konzept dahinter ist aber nicht leicht zu durchschauen: Warum werden einfache html-Aufgaben mit typoscript gelöst? Wieso noch einmal parsen?

  4. avatar

    Ein ärgerlicher Fehler. Spricht jedenfalls nicht gerade für die Qualitätssicherung bei typo3.

    @Max: das Cachen funktioniert aber wohl nich, wenn man sich als User eingeloggt hat und damit individuelle Seiten bekommt was bei Community-Websites die Regel ist. Und welchen Vorteil hat es, wenn die Links in „flebibel sprechende Links“ umgewandelt werden?

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