Neues Netbook und neues Linux

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Der „alte“ AAO hat plötzlich angefangen zu spinnen. Hat sich ständig wieder ausgeschaltet. Wollte nicht mehr. Ich habe ihn zerlegt und dann wieder zusammengebaut, ohne die Schrauben alle festzustellen und da lief er wieder. Aber so mit halb heraushängender Tastatur ist er nicht mehr für Außeneinsätze geeignet.

Ich hätte heulen können.

Ersatz war aber schnell bestellt: Ein Acer Aspire One 756 mit 11,6″-Display, Intel B47, 4 GB RAM und einer 320 GB HD. Genug Power für die nächsten paar Jahre.

Das richtige Betriebssystem habe ich noch gesucht: Ein Linux sollte es wieder sein, aber nicht mehr Ubuntu, das einfach viel zu aufgeblasen ist. Alternativen: Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu, EasyPeasy, Fuduntu. Letzteres gefiel mir erst einmal sehr gut und ich habe es eine Weile ausprobiert. Aber, ach … wenn man sich mal an Ubuntu gewöhnt hat: Fuduntu basiert auf Fedora und es bedeutet doch noch einiges mehr an Handarbeit, Programme zu installieren und zu konfigurieren. Da war sie wieder, die Konsole, die ich eigentlich gar nicht haben wollte.

Nach unendliche vielen schnellen Live-Installationen vom USB-Stick landete ich schließlich bei Linux Mint. Ein abgespecktes Ubuntu mit Xfce-Desktop und für mich einfach schnell und ohne Umstände bedienbar … ja, ich bin eine faule Socke! Linux Mint hat den Nachteil, keine „rolling distribution“ zu sein, das heißt dass neue Releasses nicht automatisch über die Paketverwaltung installiert werden. Man muss um ein neues Release zu installieren die eigenen Daten und Sotwarepakete sichern (mit einem Systemwerkzeug), dann Mint neu installieren und danach den eigenen Kram wieder zurückspielen. Das ist etwas unbequem, soll aber verhindern, dass der Rechner mit der Zeit zumüllt mit alten Dateifragmenten, wie man das von Ubuntu ja so kennt. Und da ich den neuen AAO jetzt schon fast ein halbes Jahr besitze, mache ich gerade heute meinen ersten Versuch mit dem neuesten Linux Mint – erstmal das Backup (das funktioniert nicht so recht glatt, aber nach eigener Statistik funktioniert es ungefähr beim dritten Versuch).

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Ein Kommentar

  1. avatar

    Jetzt ist es dann passiert, ich habe das neueste Mint auf dem Rechner. Ging ziemlich unfallfrei und auch die zusätzlich installierte Software ist wieder an Bord – sofern ich sie über die Paketverwaltung installiert hatte. Händisch installierte software ist hinten runter gefallen, aber das war eh nicht so viel. Die neue Mint-Version hat eindeutig bessere Treiber, jetzt funktioniert auch das Mikrofon so zufriedenstellend, dass ich mit dem Netbook skypen kann. Vorher war da ein Rauschen, das das verhindert hat.

    Ich würde ja gerne mal Chrome als Betriebssystem ausprobieren … braucht man da ein Chromebook oder geht das auch auf anderen Rechnern?

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