Nicht unspannend: Google Earth in Linux installieren
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Mit dem Acer Aspire One (AAO) auf den Knien (oder dem Esstisch) habe ich erstmals einen echten Linux-Rechner in den Händen. Bisher waren meine Linuxen nur virtueller Art. Erst jetzt wird es richtig spannend und ich arbeite mich im Crashkurs durch die wunderbare Welt der Konsolen, vi-Befehle und und Handeingaben. Als gerade mein PC-DAU-Gatte fluchte, dass das Google Earth Update nicht funktioniert (mein Lieber, es langt nicht, die .exe runterzuladen, man muss sie auch starten!), kam mir die Idee, dass ich doch mal ausprobieren könnte, ob und wie Google Earth auf dem AAO läuft. Gesagt, gesucht. Es fand sich also eine Installationsdatei mit der Endung .bin, die auf dem Desktop, den ich leider nicht sehen kann (dazu ein anderes Mal) abgelegt wurde. Klicken darauf brachte nix. *kopfkratz* Also was tun? Ich hatte gestern, nach der ersten Inbetriebnahme des AAO und den ersten Enttäuschungen, herausgefunden, wie man an die Konsole kommt (man googelt sich so durch den Tag, manchmal). Also weiß ich jetzt, wie es geht und habe auch die Konsole aufgerufen, und zwar aus dem Ordner heraus, in dem die Installationsdatei liegt. Nennen wir sie der Einfachheit halber GoogleEarthLinux.bin. Ein bisschen weitergegoogelt, fand sich der Weg zur Installation.
Wie schon geschrieben, ich rufe aus dem Ordner mit der .bin die Konsole auf. Das geht aus Thunar, dem Dateimanager im Linpus, recht einfach, Rechtsklick in den Ordner und “Open Terminal Here” anklicken (wie man die Oberfläche eindeutscht, muss ich noch rausfinden). Jetzt gibt man ein
chmod 700 GoogleEarthLinux.bin
Natürlich muss man den richtigen Dateinamen angeben. Mit diesem Befehl wird die Datei von “schreibgeschützt” in “ausführbar” geändert. Als nächstes kommt
./GoogleEarthLinux.bin
Jetzt passiert etwas, es wird nämlich die .bin-Datei entpackt. Bei mir ging am Schluss automatisch die Installation von Google Earth los, aber man kann sie auch über
./GoogleEarthLinux.bin
oder
sh GoogleEarthLinux.bin
starten. Der Rest geht automatisch.
Der AAO startet Google Earth, wenn auch mit einer Aufmeldung, dass die Bildschirmauflösung nicht optimal ist (1024 x 600 Pixel anstatt 1024 x 768 Pixel Minimalanforderung), ist aber insgesamt eher lahm. Möglicherweise hat der Grafikchip keine Hardwarebeschleunigung oder kein 3D-Gedöhns, wie man es für Google Earth braucht.
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