16. August 2008
von Martina Rüdiger
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Linpus Lite ausbaufähig?

Nachdem ich erste Erfahrungen mit dem AAO () gemacht habe und bei dieser Gelegenheit das dort verbaute etwas genauer unter die Lupe nehmen konnte, schaue ich mir noch einmal das Lite in der Virtuellen Maschine an. Wie schon oft geschrieben, in bin ich nun gar nicht sattelfest und jeder Befehl macht mir Mühe und muss recherchiert werden.

Aber ich sehe schon, es gibt einige Unterschiede. Im AAO wird der verwendet, ursprünglich eine -Komponente (Linpus entstand ja aus ). Das original Linpus Lite verwendet , und das mit stark eingeschränkter Funktionalität. Was im bequem unter Settings zu erreichen ist (das Terminal zum Beispiel), findet sich dafür in der nur über Umwege.

Im AAO ist es mir gelungen, diverse Programme zu installieren und zum Teil auch schon in die Benutzeroberfläche einzubinden. So habe ich beispielsweise den veralteten 2 durch die neueste Version ersetzt. Das scheint mir auch deswegen sinnvoll, weil 3 Webseiten besser skaliert. Außerdem bietet er doch einige Funktionen, die ich nicht mehr missen möchte.

Aber das ist alles mühsam. Sehr mühsam. Während im Linpus noch eine KDE-Oberfläche installiert ist, auf die man nach Wunsch umschalten kann, hat man beim AAO erstmal darauf verzichtet.

Mein Eindruck ist, dass die Linpus-Variante optimiert ist für den AAO 110 mit seiner 8 GB SSD. Mit dem AAO 150 haben wir aber ein System mit 120 GB Festplatte, also richtig Platz.Zwar ist der AAO kein hochpreisiges Gerät, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Liebe zum Detail gewünscht und eine Anpassung an Bedürfnisse und Möglichkeiten. Schließlich will ja seinen Happen abhaben vom neuen Markt, der vielleichtvorsichtigerweise nicht für auf Dauer einträglich eingeschätzt wird? Ist schon wahr: Niemand kann sagen, ob das nur ein momentaner Hype oder eine ganz neue Entwicklung ist. Ich jedenfalls köntne mir z.B. vorstellen, ein Gerät wie den AAO bei meiner Mutter abzustellen, um auch ihr den Zugang ins Internet zu ermöglichen. Fragt sich nur, ob die Displaygröße für Senioren okay ist, aber man könnte zur Not ja auch ein externes Display anschließen. Also, gerade die Silversurfer könnten doch eine Klientel für diese Geräte sein. Bleibt spannend.

15. August 2008
von Martina Rüdiger
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Kein icq-Chat mit dem Acer Aspire One?

Kein Scherz, sondern die traurige Wahrheit! Der AAO hat zwar einen IM installiert, aber der kann kein und auch kein yahoo. Geht’s noch? Ist es denn so exotisch, über zu kommunizieren? Wäre interessant, in dem Zusammenhang mal zu recherchieren, welches System weltweit am häufigsten benutzt wird. Ich schätze, msn, weil die Leute alle so faule Socken sind!

Aber man kann den AAO überlisten. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint: Man kann Software installieren und deinstallieren, sogar ein ist vorhanden.

Erstmal ruft man sich eine Konsole auf. Ich klicke dazu immer auf eines der Icons für das Verwalten von Dateien und dann ins Menü “File”. Wahrscheinlich geht das noch eleganter, aber ich bin nun mal eine absolute -Anfängerin, wenn es um die Konsole geht. Jetzt tippe ich in der Konsole

su -

ein. Das Root-Passwort wird abgefragt. Hier wird Linux für mich etwas komisch … ich kenne das Passwort nicht, weil jemand vor mir an dem Rechner war und es gerade nicht parat hat. Also wähle ich eine andere Strategie: Ich setze einfach ein neues! Und das geht ohne die Nennung des alten Passworts. Das ist also so sicher wie eine Schüssel Milch im Katzenzwinger. So ganz verstehe ich dieses Sicherheitskonzept nun nicht, aber was soll’s.

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14. August 2008
von Martina Rüdiger
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Nicht unspannend: Google Earth in Linux installieren

Mit dem Aspire One (AAO) auf den Knien (oder dem Esstisch) habe ich erstmals einen echten -Rechner in den Händen. Bisher waren meine Linuxen nur virtueller Art. Erst jetzt wird es richtig spannend und ich arbeite mich im Crashkurs durch die wunderbare Welt der Konsolen, vi-Befehle und und Handeingaben. Als gerade mein PC-DAU-Gatte fluchte, dass das Update nicht funktioniert (mein Lieber, es langt nicht, die .exe runterzuladen, man muss sie auch starten!), kam mir die Idee, dass ich doch mal ausprobieren könnte, ob und wie auf dem AAO läuft. Gesagt, gesucht. Es fand sich also eine Installationsdatei mit der Endung .bin, die auf dem Desktop, den ich leider nicht sehen kann (dazu ein anderes Mal) abgelegt wurde. Klicken darauf brachte nix. *kopfkratz* Also was tun? Ich hatte gestern, nach der ersten Inbetriebnahme des AAO und den ersten Enttäuschungen, herausgefunden, wie man an die Konsole kommt (man googelt sich so durch den Tag, manchmal). Also weiß ich jetzt, wie es geht und habe auch die Konsole aufgerufen, und zwar aus dem Ordner heraus, in dem die Installationsdatei liegt. Nennen wir sie der Einfachheit halber GoogleEarthLinux.bin. Ein bisschen weitergegoogelt, fand sich der Weg zur Installation.

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15. Juli 2008
von Martina Rüdiger
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Linpus Lite installieren

Eigentlich gibt es Lite nur als LiveCD, aber ich hätte es doch gerne auf dem virtuellen Rechner installiert gehabt. Geht nicht, hieß es, aber dann habe ich eine super Anleitung gefunden. Ich musste noch kurz die Befehle von vi recherchieren, aber da reicht wirklich die Eingabe von “vi verwenden” in google. Und was soll ich sagen: Es hat auf Anhieb geklappt. Wirklich klasse!

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10. Juli 2008
von Martina Rüdiger
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Firefox 3.0 und der neue Download-Manager

Der neueste als rundum überarbeitete Version ist ja in aller Munde. Eines der neuen, sehr positiven Features ist der bordeigene Download-Manager, der um einiges zugelegt hat. Das Pop-Up mit den Downloads präsentiert sich gewohnt aufgeräumt, bietet aber bessere Funktionen im Umgang mit heruntergeladenen Dateien. Wichtigste Neuerung: Zwischenzeitlich angehaltene Downloads können nun wieder aufgenommen werden. Auch das Schließen des oder das Ausschalten des Rechners werden jetzt verkraftet. Außerdem ist es möglich, die Download-Liste nach den Herkunftswebsiten zu durchsuchen und so – für alle Fälle – die Downloadquellen wieder ausfindig zu machen. Aktive Downloads werden ständig in der Statusleiste angezeigt und können per Klick aufgerufen werden.

Wermutstropfen

Bisher habe ich – wegen der Schwachpunkte des Firefox Download-Managers – einen externen Download-Manager eingesetzt. Sehr gute Dienste leistet mir der Free Download Manager (FDM), der bisher per AddOn in die Firefox 2.x-Versionen eingebunden wurde. Leider ist das AddOn mit Firefox 3 nicht kompatibel, der FDM lässt sich aber doch aktivieren, indem man per Rechtsklick auf die Download-Links und “Link-Adresse kopieren” die Download-URL in die Zwischenablage speichert. Der FDM öffnet nun automatisch ein Fenster. Aber brauche ich ihn noch?

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9. Juli 2008
von Martina Rüdiger
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Linpus Lite – das Linux OS für den Aspire One

hat auch eine download-Seite, und bevor ich einen Aspire One in die Hände bekomme, kann ich mir schon einmal die LiveCD-Version herunterladen und auf einem virtuellen Rechner anschauen. Die Software-Liste sieht vielversprechend aus, ich muss aber erst auf der LiveCD nachschauen, was da tatsächlich installiert ist:

Core bundle applications

Internet browser
W3C standards compliant, full-function internet browser, support various plug-ins like Java and Flash.

Der Browser ist 2.0

RSS reader
A powerful stand-alone RSS organizer.

Liferea 1.0.24

Instant messenger
Versatile instant messaging tool with concurrent multiple IM client support, such as AIM, MSN, , Yahoo! Messenger, QQ and more.

Zwei Messenger> 2.0.1 und aMSN 0.97RC1

Email Client
Full function email client with POP/SMTP/IMAP4 protocol support and built-in PIM applications, MS Exchanger Server compatible.

Moyilla Thunderbird 2.0.0.0

Internet Telephony
Popular VoIP applications.

Ekiga 2.0.9

Webcam
Motion/still picture capturing with digitial zoom, brightness and white balance adjustment. Also support video conferencing.

Camorama

Photo Management
Photo viewer and management tool with EXIF support and convenient photo editing features.

F-Spot 0.3.5

Music Management
Music management tool with audio ripping and internet radio support. Also sync with Apple iPod.

Banshee 0.12.1

Media Player
Powerful video/audio playback tool with support of most popular media formats.

MPlayer

Image Viewer
General purpose image viewer with support fo most popular image formats.

gThumb 2.7.8

Office Suite
Word processor, spreadsheet and presentation tools. Good compatibility in formats with MS Office applications.

Open Office 2.0

Dictionary
On-spot vocabulary look-up feature with expandable dictionary database support.

StarDict

Calculator
Multi-mode calculator─basic , finanical and scientific mode.

GCalctool 5.7.32

Document Viewer
PDF/Postscript file viewer.

Envince 0.6.0

Application Management
Application addition/removal and on-line update tool

0.57.2

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8. Juli 2008
von Martina Rüdiger
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Konkurrenz für den eeePC

Der 900 bekommt immer mehr Konkurrenz. Nicht nur dass MSI seinen MSI wind demnächst endlich auf den Markt bringen wird. hat mit seiner Aspire One-Serie einen echten Konkurrenten geschaffen. Selbst bei Einfach eeePC gibt man zu: Der Acer ist nicht nur hübscher, er ist auch üppiger ausgestattet und preisgünstiger!

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17. Juni 2008
von Martina Rüdiger
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Kundenpflege leicht gemacht?

[Trigami-Review]

GEDYS IntraWare verspricht auf seiner Webseite ein -Rundumpaket für . steht für “Customer Relationship Management”, direkt übersetzt “Kundenbeziehungsmanagement” oder auch einfach “Kundenpflege”. Laut dem allwissenden wikipedia bezeichnet es “die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen und ist ein wichtiger Baustein für Beziehungsmarketing. Da Kundenbeziehungen langfristig ausgerichtet sind, steigert es den Unternehmenserfolg, alle kundenspezifischen Unternehmensaktivitäten aufzuzeichnen.

Was bei mir noch recht übersichtlich läuft, da ich nur eine handvoll Kunden verwalten muss, sieht in größeren Firmen schon ganz anders aus. Hier werden von der Akquise bis zum Lebensende des Kunden Daten erfasst, verknüpft und zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle ausgegeben. Hier nochmal ein Auszug aus dem wikipedia-Artikel über das “Pflichtenheft” einer CRM-Anwendung:

  • detaillierte Adressinformationen
  • komplette Kundenhistorie
  • spezifische Marketingaktionen
  • individuelles Reporting
  • einfache Kundenstatistik
  • schnelle Auftragsinfo
  • ggf. Integration eines vorhandenen Dokumentenmanagementsystems
  • Zeitmanagement
  • Multichannel Management
  • Integration in Office-Produkte

Das ist eine schöne Anforderungsliste, natürlich nur eine unter vielen.

GEDYS Intraware nun soll eine professionelle Lösung bieten, aber was unterscheidet sie von anderen Lösungen am Markt?

Sehr hübsch auf der Webseite die audiovisuelle Beschreibung von GEDYS Intraware über die Rubrik Lebendige Produktpräsentationen: “CRM Einfach”. Hier werden der modulare Aufbau und die wichtigsten Features vorgestellt und der wirklich beeindruckende Funktionsumfang beschrieben. Durchdachte Schnittstellen zu Internetanwendungen zeigen, dass das Produkt voll auf der Höhe der Zeit und darüber hinaus zukunftsfähig ist.

Bemerkenswert ist auch, dass GEDYS Intraware nicht nur auf eine Schnittstelle zu Microsoft Office angewiesen ist, sondern auch mit OpenOffice.org kooperiert. Das Stichwort “ kompatibel” macht zusätzlich neugierig. Der Lotus Notes Client läuft ja schon seit 2006 unter Red Hat und Suse , ab August 2008 soll auch eine mit Ubuntu kompatible Version verfügbar sein. Somit, und mit der Kooperation mit OpenOffice.org, steht also auch denjenigen, die nicht mehr länger nur auf das Microsoft-Pferd setzen, diese sehr professionelle CRM-Lösung zur Verfügung.

Auf der Webseite von GEDYS Intraware finden sich auch die Möglichkeit, sich ein umfassendes Infopaket zusammenstellen zu lassen (die Daten die man hierbei hinterlässt, werden garantiert von GEDYS Intraware erfasst und entsprechend verarbeitet) und sich in einem sehr gepflegten Weblog Informationen rund um die Themen CRM, Lotus Notes und IT-Trends abholen. Alles in allem vermittelt der Webauftritt einen sehr umfangreichen Eindruck, der somit wohl den Funktionen des beworbenen Produktes entspricht. Den Weblog habe ich in meine Favoriten übernommen, die Software behalte ich im Hinterkopf, für Zeiten, in denen ich meine erste, große Firma aufbaue. ;-) Daumen hoch!